Sozialökonomische Demokratisierung

Von Andreas Novy

 

Um die Bemühungen um Wirtschaftsdemokratie im 21. Jahrhundert zu aktualisieren, braucht es eine Politisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei müssen die bio-physischen Grenzen berücksichtigt werden. Dies ist ein klassisches Themenfeld der Sozioökonomie, die Wirtschaft als in Gesellschaft und Natur eingebettet versteht. Wirtschaft im Polanyischen Sinne verstanden als „Organizing the Livelihood“, der Organisation der Lebensgrundlagen, erfordert auch ein erweiterter Verständnis von Wirtschaftsdemokratie, ganz in der Tradition der 1968er Bewegung nach einer Demokratisierung aller Lebensbereiche. Demokratie wird dann als die Lebensform verstanden, die es ermöglicht, „selbstwirksam“ zu sein.

 

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Interview with Eli Zaretsky

Interview with Eli Zaretsky during his stay at the "Kolleg Postwachstumsgesellschaften" in Jena 2016.

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On Realising postcapitalism

by Alex Williams

 

Wither postcapitalism? Across Europe, there are signals today of an evolution or mutation of neoliberal forms of governance, towards a more rapacious and authoritarian genus. But there are also signs of fragility and increasingly metastasising risks. There are rising political populisms in both leftist and right-wing variants that threaten the continued predominance of existing elites.[1] The fragility of austerity as an economic programme which has suppressed growth while failing to restore state finances to pre-crisis levels points towards future, and even more unmanageable, economic and fiscal crises.[2]

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