"Despite all the win-win rhetoric, many communities, marginal groups, and even nature lose out"

Interview with Ngai-Ling Sum on China’s ‘One Belt One Road’ initiative

mehr lesen 0 Kommentare

Eine neue Sozialismus-Diskussion

 100 Jahre nach der russischen Oktoberrevolution fällt die Bilanz sozialistischer Gesellschaftsenwürfe ernüchternd aus. Die osteuropäischen Staatssozialismen sind verschwunden. Was an zum Staat gewordenen Sozialismen noch übrig ist, schreckt ab. Die Erfahrungen mit dem Sozialismus des 21. Jahrhunderts in Lateinamerika sind ebenfalls desillusionierend. Doch auch die Zukunft kapitalistischer Gesellschaften sieht keineswegs rosig aus.

mehr lesen 3 Kommentare

Care 4.0: Eine neue Stufe kapitalistischer Vergesellschaftung des Sorgens und globale Sorgegefälle

by Brigitte Aulenbacher

 

Care und Care Work gehören zu denjenigen Themen, die seit einigen Jahren auf der gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Agenda vergleichsweise rasant aufgestiegen sind. Warum dies der Fall ist und welche Herausforderungen sich angesichts der gegenwärtigen Organisation der Selbst- und Fürsorge gesellschaftlich stellen, ist hier Thema.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Sozialökonomische Demokratisierung

Von Andreas Novy

 

Um die Bemühungen um Wirtschaftsdemokratie im 21. Jahrhundert zu aktualisieren, braucht es eine Politisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei müssen die bio-physischen Grenzen berücksichtigt werden. Dies ist ein klassisches Themenfeld der Sozioökonomie, die Wirtschaft als in Gesellschaft und Natur eingebettet versteht. Wirtschaft im Polanyischen Sinne verstanden als „Organizing the Livelihood“, der Organisation der Lebensgrundlagen, erfordert auch ein erweiterter Verständnis von Wirtschaftsdemokratie, ganz in der Tradition der 1968er Bewegung nach einer Demokratisierung aller Lebensbereiche. Demokratie wird dann als die Lebensform verstanden, die es ermöglicht, „selbstwirksam“ zu sein.

 

mehr lesen 0 Kommentare

Ohne Wachstum kein Kapitalismus

Von Stephan Schulmeister

 

Seit Anfang der 1970er Jahren sinkt das Wirtschaftswachstum, gleichzeitig nehmen Arbeitslosigkeit, Staatsverschuldung Armut und Ausgrenzung immer mehr zu. Hohes und stabiles Wachstum hatte in den 1950er und 1960er Jahren alle diese Probleme verschwinden lassen. Folge: Für die Eliten ist Wirtschaftswachstum fast ein Allheilmittel, darin sind sich Gewerkschaften und Unternehmerverbände einig.

mehr lesen 0 Kommentare

Postcapitalism?

 

by Klaus Dörre

 

The World Economic Forum knows it, the Pope knows it, and sociologists know it: this world can no longer accommodate growth capitalism. The planet has become too small for a social formation whose operating system requires the continuous profit-driven occupation of ‘noncapitalist strata’ (Rosa Luxemburg). Indeed, although the capitalist economy may still have grown at an average of 1.78 percent of GDP during the decades of neoliberalism (1973-1998), this growth came at a high price. When measured against pre-industrial levels, we have already crossed a ‘red line’ of planetary tolerance as far as climate change, biodiversity and the nitrogen cycle are concerned.

mehr lesen 0 Kommentare